Babungo


Die Witwen und Witwenkinder in Babungo


Babungo liegt in der Nordwestregion Camerouns. Hier ist die Amtssprache englisch. Ein Pastor, der die Not der Witwen und deren Kinder sah, bat um Hilfe. So starteten wir auch dort ein Projekt.
Essensverteilung
Eine inzwischen organisierte Witwengruppe verteilt, zusammen mit Pastoren, regelmäßig Essen. Dazu gehören Reis, Öl, Maggi, aber auch Seife. Immer mehr Witwen schließen sich dieser Bewegung an. Sie nennen ihre Gruppe ´Special women of God´, was heißt: Besondere Frauen Gottes.
Die Pastoren bemühen sich darum, nach Bedürftigkeitsgrad weiterzugeben. Aber sie geben nicht nur äußere Hilfe. In Gesprächsgruppen dürfen Witwen ihre Nöte mitteilen und tauschen sich aus. Sie hören von Gott, der ihre Situation kennt, sie nicht verlassen hat und sie liebt. Viele Witwen sind durch diese Aktion wie von einem tiefen Schlaf erwacht. Sie fühlten sich aufgegeben, allein gelassen und hilflos. Jetzt können sie ihre Nöte äußern, merken, dass sie ernst genommen werden und finden neuen Mut in Gott.

Eröffnung von Nähshops


Zwei Nähshops konnten eröffnet werden. Junge Frauen können nähen lernen, indem unsere Witwen ihnen Unterricht geben. Plötzlich sind sie nicht mehr ausgegrenzt. Sie bekommen Aufträge zum Nähen, weil man bemerkt hat, dass sie es wirklich gut machen.


Neue Hoffnung breitet sich aus. Es ist wie ein Aufatmen.

Bau von zwei Schulen in Mbungwi und Finkwi


An zwei Orten in der Babungo-Gegend haben wir Schulen gebaut. Mbungwi war die erste, Finkwi, die zweite Schule, die letztes Jahr, 2013, in Betrieb genommen wurde. Die Gebäude stehen in der Nähe der jeweiligen Kirchen und haben dadurch einen gewissen Schutz. Es sind Vorschulen, in denen Kinder von 3-6 Jahren von fähigen Lehrerinnen und Helfern unterrichtet werden.
Momentan nehmen in beiden Schulen über 80 Kinder teil. Großenteils sind es Kinder von Witwen, die wir durch Patenschaften sponsern. Die Lehrerinnen sind verheiratete Frauen und Witwen.
Ich konnte mich im Januar davon überzeugen, mit welcher Hingabe Unterrichtsstoff vermittelt wird. Außer Wissensvermittlung hören die Kinder auch von unserem Gott, der sie lieb hat und hört, wenn sie mit ihm reden. Von der kleinen Kommunität in Makak brachte ich zur Veranschaulichung viele Lektionen Bibelgeschichten aus Stoff mit, samt der dazugehörigen Tafel. Nachdem ich die Lehrerinnen mit dem Gebrauch vertraut gemacht hatte, erlebte ich ihre erste Unterrichtsstunde bei den Kindern in der Schule mit. Die Kinder waren total fasziniert und voll dabei.

Grundschulbeginn
Ab dem kommenden Schuljahr im September 2014 wollen wir mit einer Grundschule beginnen.  Wir hoffen, dass auf diese Weise der ausgestreute Same des Evangeliums weiter wächst.

Um das Schulgelände zu erweitern, wollen wir einen Bauplatz dazukaufen. Wegen des Preises sind wir noch in Verhandlung. Dazu sollen einige Spielgeräte angeschafft werden.